Berufsunfälle (BU), Berufskrankheiten und Nichtberufsunfälle (NBU)

Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden, unabhängig vom Einkommen, sind obligatorisch Unfall versichert.

Andere sind verpflichtet die Unfalldeckung in der obligatorischen Krankenversicherung einzuschließen, so sind sie wenigstens für die Behandlungs- und Heilungskosten bei Unfällen versichert. Die Versicherung beginnt am Tag der geplanten oder effektiven Arbeitsaufnahme und endet i. d. R. für Berufsunfälle/Berufskrankheiten mit Ende des Arbeitsverhältnisses. Für Nichtberufsunfälle endet die Versicherung 30 Tage über das Ende des Arbeitsverhältnisses.

Selbständig Erwerbende dürfen sich nach dem Unfallversicherungsgesetz freiwillig versichern, sofern sie in der Schweiz arbeiten und wohnen.

Es gibt beim Unfallversicherungsgesetz, unfallähnliche Verletzungen wie Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelenken, Meniskusrisse, Muskelrisse, Muskelzerrungen, Sehnenrisse, Dehnung und Riss der Bänder, Trommelfellverletzungen, die unabhängig der Ursache als Unfall gelten und dann nicht über das Unfallversicherungsgesetz (UVG) versichert werden, wenn die Verletzung ohne Zweifel auf eine bestehende Erkrankung zurück geführt werden kann.